Peak Uran
Intro:
- Kochen mit Atom, 1955 ☛ einestages/Spiegel
- Das Frische an Bayern ☛ wiki ( )
- 73,9 km Landschafts-Genuß? ☛ Verein FORUM/Atommüll-Lager.de
- An uns Neandertaler-Nachfolger ☛ Verein FORUM/Atommüll-Lager.de
- unsicher • radioaktiv • terrorgefährdet ☛ „Allein für die nächsten 50 Jahre garantiert sicher gegen Erdbeben, Terroranschläge und Kriege? - weltweit?? (EG)“, Verein FORUM/ Atommüll-Lager.de
- Innenminister Schäuble ☛ „Finstere Warnung vor nuklearem Anschlag“, Spiegel Online, 15.9.2007
- Terrorziel AKW ☛ Frontal 21-Video
- Der Tag, der der Atom-Renaissance im Weg steht ☛ derStandard.at
- Atom-Strauß ☛ „Welche technologischen Fortschritte sind eigentlich in der Terrorbranche zukünftig wahrscheinlich? - wo doch jeder Offizielle weitere Anschläge für unverhinderbar hält! (EG)“, Verein FORUM/Atommüll-Lager.de
- Evstafiev-chernobyl tragedy monument ☛ Mitino-Friedhof (Moskau), Wiki ( )
- Medaille der Liquidatoren ☛ Bluttropfen durchdrungen von Alpha-, Beta- und Gammastrahlen, Wiki ( )
- All You Need to Know About U.S. Energy R&D in Two Graphs ☛ Inventing Green/GreentechHistory.com ( )
- Die wichtigsten Fakten zur globalen Atomindustrie ☛ M.Schneider/Spiegel
Zitate:
I:
It is not too much to expect that our children will enjoy in their homes - nuclear generated - electrical energy too cheap to meter… (Lewis Strauss, Chairman of U.S. Atomic Energy Commission, 1954)
II:
Alles Lebendige sucht nach einer besseren Welt … Alles Lebendige macht Fehler. (Karl Popper, 1902-94, österreichisch-britischer Philosoph)
Das Betreiben von Atomkraftwerken ist atomares Glücksrittertum. Was grundsätzlich technisch passieren kann, wird auch irgendwann passieren. Das ist „nur“ eine Frage der Zeit. (Franz Alt)
Finnland, EPR/Olkiluoto3: Kosten- und Zeitdruck vs. Qualität und Sicherheit! (A. Röhrbein, EG, Eigenzitat)
III:
This assessment leads to the conclusion that in the short term, until about 2015, the long lead times of new and the decommissioning of aging reactors will hinder rapid extension, and after about 2020 severe uranium supply shortages will become likely which, again, will limit the extension of nuclear energy. (Energy Watch Group, Uranium Resources and Nuclear Energy, EWG-Paper No 1/06, 12.2006)
Nach Berechnungen der World Nuclear Assocation deckt die derzeitige Minenproduktion nur 64 Prozent des globalen Uranbedarfs ab. Noch lässt sich diese Lücke durch überirdische Bestände decken, zum Beispiel durch bei Versorgern und Militärs gebunkertes Uran … Russland begann in großem Stil, das angereicherte Uran der Atomwaffen in reaktorfähiges Uran zu verarbeiten und auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Doch die einst hohen Bestände schrumpfen inzwischen dramatisch. (Rohstoff Uran - Gefragter Brennstoff für die Atomkraft, Wirtschaftswoche.de, 3.6.2009)
Der Bürger wird für dumm verkauft: Immer wieder wird uns erklärt, dass wir uns nicht zu stark von russischem Gas abhängig machen dürfen. Nach dem Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine im vergangenen Winter empfahl der damalige Wirtschaftsminister Glos Kernenergie als Alternative. Dabei macht Kernkraft uns weder importunabhängig, noch macht es uns unabhängig von Russland! Wir sind bei Gas und beim Uran gleichermaßen von Russland abhängig. (Astrid Schneider, Sprecherin der Grünen-Bundesarbeitsgemeinschaft Energie, in: Geheimsache Uran - „Wir werden für dumm verkauft“, n-tv.de, 23.11.2009)
What we have to take into account is the geopolitical situation of uranium production. Forty-six percent of 2009 production came from countries that are not stable or very friendly to the western world. Most uranium is consumed by the West, especially the United States, which consumes about 30% of world production on a yearly basis, around 55 million pounds. Yet we produced less than four million pounds last year. So where does our uranium supply come from? … Russia … Kazakhstan … Niger … Uzbekistan. (Mickey Fulp, Geologist, Bullish on Uranium and Rare Earths, The Energy Report.com, 29.4.2010)
IV:
In Japan etwa produzieren acht Nuklearreaktoren fast ausschließlich Energie und Wärme für die Trinkwasseraufbereitung aus dem Meer. (Christian Heinrich, Trinkwassergewinnung: Quelle an der Küste, sueddeutsche.de, 28.8.2008)
V:
You can guarantee that mining uranium will lead to nuclear waste. You can’t guarantee that uranium mining will not lead to nuclear weapons. (Anthony Albanese, Australian Labor Party’s environmental spokesman, New York Times, 2.8.2006)
During my 8 years in the White House, every nuclear weapons proliferation issue we dealt with was connected to a nuclear reactor program. Today, the dangerous weapons programs in both Iran and North Korea are linked to their civilian reactor programs. (Al Gore, 19.9.2006)
Die größte Sorge aller Sicherheitskräfte ist, dass innerhalb des terroristischen Netzwerkes ein Anschlag mit nuklearem Material vorbereitet werden könnte … Viele Fachleute sind inzwischen überzeugt, dass es nur noch darum geht, wann solch ein Anschlag kommt, nicht mehr, ob … Es hat keinen Zweck, dass wir uns die verbleibende Zeit auch noch verderben, weil wir uns vorher schon in eine Weltuntergangsstimmung versetzen … Ich schlafe nicht ruhiger seit den Verhaftungen … Einen vollständigen Überblick haben wir auch heute nicht. (Wolfgang Schäuble, zit. in: Schäuble hält Atom-Anschlag für eine Frage der Zeit, Spiegel Online, 15.9.2007)
Die Welt kennt wohl kaum einen brisanteren Stoff als Uran, das Material aus dem „die Bombe“ ist. (Daniel Eckert/Holger Zschäpitz, Uran ist die neue Macht an der Börse, Welt Online, 16.6.2009)
Wir haben die modernsten Zentrifugen der Welt, sie wurden von Brasilien mit brasilianischer Technologie entwickelt. Diese Zentrifugen sind extrem effizient und besitzen einen enormen industriellen Wert. Es gibt daher keinen Grund, warum die Inspektoren sie sehen sollten … Aber das ist eine extrem vertrauliche Angelegenheit, es gibt davon nicht einmal Fotos … Er ist bereits asymmetrisch, er bevorzugt die Atommächte … Er verpflichtet die Atommächte, dass sie abrüsten. In den vergangenen 42 Jahren haben die Atommächte diesen Teil der Abmachung nicht erfüllt: Sie haben ihre Waffen weiterentwickelt, heute sind sie viel effizienter und gefährlicher. Jetzt reden die Atommächte immer nur von der Nichtverbreitungsklausel, nicht von dem Abrüstungsgebot … In Wirklichkeit wollen die Atommächte ihr nukleares und konventionelles Macht-Oligopol festigen. Es wäre von großem Interesse, wenn es auch ein Zusatzprotokoll gäbe, damit die IAEA die militärischen Installationen der Atommächte inspizieren kann. Ob die wohl IAEA-Inspektoren in jeder ihrer Anlagen zulassen würden? … Das ist ebenso absurd wie der Vorwurf, es gäbe Terroristen im Dreiländereck Brasilien/Argentinien/Paraguay. Das wird auch immer wieder behauptet … Brasilien hat die sechstgrößten Uranvorkommen der Erde, wir können schon bald an dritte Stelle aufrücken. (Pinheiro Guimaraes, brasilianischer Strategieminister, in: Jens Glüsing, Ärger mit Nuklearbehörde - Baut Brasilien eine Atombombe, Herr Minister?, Spiegel Online, 10.5.2010)
VI:
Nach der US-Atomaufsichtsbehörde und der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) wird der GAU noch geschätzten 4000 Menschen das Leben kosten. Damals wurde hundertmal so viel Strahlung freigesetzt wie bei den Atombombenabwürfen in Hiroshima und Nagasaki. 350.000 Menschen wurden zwangsumgesiedelt. Nach einem Vierteljahrhundert ist der Verzehr von Lamm aus bestimmten Regionen in Wales - in über 2200 km Entfernung - wegen der Strahlung gesundheitlich noch immer bedenklich. (Al Gore, Wir haben die Wahl , S.155, 2009)
The Chernobyl accident caused damage which went much further than anyone could have imagined up to that point … The range of damage suffered seems almost limitless. No precise figures are available, but the costs of the accident over the last two decades are estimated to have risen to the level of hundreds of billions of dollars. (Julia A. Schwartz, Head of Legal Affairs, OECD Nuclear Energy Agency)
Obwohl die meisten Kernkraftwerke gefährdet, sind sie jedoch nicht bestmöglichst für unerwartete Erdbebenereignisse aufgestellt. (A. Röhrbein, EG, Eigenzitat, 2009)
VII:
Atomkraft? Ja, Bitte! Mein Strom - mein Müll. Atommüll dezentral endlagern - jeder kann helfen. Atommüll im Eigenheim endlagern. (Extra 3/NDR.de, 7.2008; Einverständniserklärung: )
Es ist schon ein großes Programm, die bisherigen Atomanlagen stillzulegen. (Pascal Husting, Generaldirektor Greenpeace Frankreich, zit. in: „Es wird noch zwei Jahrzehnte dauern“, taz.de, 25.11.2009)
VIII:
Wer noch an die Mondlandungen glaubt, kann auch noch von der Kernfusion träumen. (A.Röhrbein, EG, Eigenzitat; )